Jeder auf seine Weise

Die Erfahrung eines außerkör­per­lichen Bewusst­sein­szu­s­tandes (Nah­toder­fahrung) inspiri­erte und ermutigte mich zur Eröff­nung eines Raumes, der sich mit den Möglichkeit­en des Bewusst­seins im prak­tis­chen Leben auseinan­der­set­zt.

Das Selb­st von dem hier die Rede sein soll, ist weniger der höch­ste Aus­druck unser­er jew­eili­gen Indi­vid­u­al­ität son­dern vielmehr die tief­ste Quelle die uns verbindet. (David Steindl-Rast find­et hierzu die tre­f­fend­en Worte.)

Erst wenn diese Ebene erkan­nt oder erfahren wird, begin­nt sich eine Gelassen­heit einzustellen, die das Auf­begehren des Ver­standes gegenüber der Zeit und Sterblichkeit auf eine ver­söhn­liche und mit­füh­lende Weise rel­a­tiviert. Die Indi­vid­u­al­ität wird als Geschenk und Möglichkeit erfahren, der kein Zwang mehr innewohnt. Das ein­fache Ausleben und Artikulieren von Lebendigkeit, das spon­tane Gefühl des Da-Seins wird zur erfül­len­den und sinnspenden­den Triebfed­er der Exis­tenz.

Je mehr Erfahrun­gen wir auch auf dieser Ebene teilen, umso mehr wer­den wir uns im Anderen wieder­erken­nen, unsere schöpferischen Poten­tiale verbinden und das Leben als eine dynamis­che Bewe­gung in Zeit und Raum neu erfahren.

Ziel dieser Seite (so es eines braucht) ist die Ver­mit­tlung von Bewusst­seinsin­hal­ten, die auf Erfahrun­gen beruhen und bere­its im Leben Fuß gefasst haben, um so einen Raum zu schaf­fen, der in der Lage ist die Essenz zu berühren und gle­ichzeit­ig offen bleibt für das was sich ereignen und zeigen will.

Damit die Wahrheit die wir im Inner­sten spüren auch in unser­er Welt sicht­bar wird.

Diese Web­site befind­et sich somit im kon­tinuier­lich-intu­itiv­en Auf­bau — auch im Ver­trauen gle­ich­gesin­nte Part­ner, Begleit­er und Unter­stützer zu find­en, die dieses Bewusst­sein­spro­jekt mit ihrem Poten­tial und ihren Möglichkeit­en unter­stützen und bere­ich­ern.

Ramon Pach­ernegg alias Ramon Solaris (auch im Namen aller WEGE ZUM SELBSTWEGBEGLEITER, die sich bere­its mit ihrer Energie, Reflex­ion und Inspi­ra­tion für dieses Pro­jekt engagieren)

Co-Kreativität

Die Idee des co-kreativ­en Miteinan­ders (inspiri­ert von Ger­ald Hüther) fasziniert mich im Kon­text von WEGE ZUM SELBST beson­ders, weil dieses Pro­jekt ein Rah­men sein kann, der die Vielfalt zulässt, wo sich jede/r mit dem ein­brin­gen kann was ihr oder ihm beson­ders am Herzen liegt, was er oder sie am besten kann, was aus einem Gefühl der spielerischen Hingabe, Intu­ition und Inspi­ra­tion ein­fließen möchte.

Somit ste­ht kein End­pro­dukt oder zu erre­ichen­des Ergeb­nis mehr im Vorder­grund der Aktiv­itäten son­dern der erfül­lende Moment wie er sich in spon­tan­er Kreativ­ität, konzen­tri­ert­er Ziel­gerichteth­eit oder zweck­freier Gelassen­heit aus­drück­en möchte.

WEGE ZUM SELBST als co-kreatives Pro­jekt gese­hen, kön­nte so ein Rah­men sein, indem ein­fließen kann und darf was unser von zweck­o­ri­en­tiert­er Aus­rich­tung befre­ites Bewusst­sein her­vor­brin­gen will. Alle Betä­ti­gun­gen sind dann auch Exper­i­men­tier­felder die jed­erzeit verän­dert, los­ge­lassen oder erweit­ert wer­den kön­nen — der Weg entste­ht dann sprich­wörtlich im Gehen und somit ist es schon aus­re­ichend am Weg zu sein. Das Ziel dient nur noch zur groben Ori­en­tierung oder als Impuls loszuge­hen. Welche Wege gehen wir denn am lieb­sten? Die fer­tig betonierte Auto­bahn von A nach B oder den geheimnisvollen, schat­ten­ver­spiel­ten, inti­men, wurzel­be­wach­se­nen Weg auf weich­er Erde der uns ganz unge­wohnte Blick­winkel eröffnet, der uns ein­lädt langsamer, acht­samer, teil­nehmender und vor allem bewusster zu wer­den.

Was darf sich zeigen wenn wir uns gemein­sam darauf ein­lassen?

 

 

 

 

 

 

 

 

Anregungen zum co-kreativen Austausch

Musikkom­po­si­tio­nen für Film­beiträge

Schnitt-, Ton- und Kam­er­aas­sis­tenz

Fotografie, Grafik und Art­work

Ani­ma­tions­de­sign

Räume um Graz, Wien, und weit­er… (wo Pro­jek­tar­beit und Aus­tausch stat­tfind­en kann)

Redak­tion und Öffentlichkeit­sar­beit

Lek­torat

Inhaltliche Reflex­ion und Erweiterung

freie Net­zw­erk­bil­dung, Ver­linkun­gen

Selb­st-Erfahrungsaus­tausch

Bewusst­se­in­s­the­men, Empfehlun­gen, Hin­weise…

Medi­en­part­ner (Online, Print…)

Finanzierungstipps

Part­ner für Mobil­ität, etc…

hier weit­er zur Kon­tak­tauf­nahme

Hier kannst Du einen Bewusst­seins­beitrag leis­ten und damit die laufende Arbeit an WEGE ZUM SELBST ermöglichen!

Zitat

Alle großen Denker der Welt stellen ein­mütig die Forderung nach der Erken­nt­nis des Selb­st. Während unsere Kör­perkon­sti­tu­tion sich jeden Augen­blick verän­dert, während sich unsere Gedanken wie Wolken am Him­mel sam­meln und wieder ver­schwinden, ver­liert sich das Selb­st nie. Es ist all­durch­drin­gend und doch wieder getren­nt von allem. Es ist die Ursache des Iden­titäts­be­wusst­seins durch zahlre­iche Ver­wand­lun­gen hin­durch; es bleibt es selb­st, obwohl es alle Dinge sieht; es ist das eine Unverän­der­liche inner­halb der vielfachen Tätigkeit­en des Uni­ver­sums. Unsere begren­zte Per­sön­lichkeit wird nur in gewis­sen Augen­blick­en – stoßweise, unver­mit­telt – geweckt. Es beste­hen große Lück­en. Aber selb­st wenn der Tod den Men­schen über­fällt, wird der Seher, das Licht in ihm, nicht ster­ben.”

Swa­mi Omkaranan­da, Erken­nt­nis und Erleuch­tung in west-östlich­er Bedeu­tung (Hein­rich Schwab Ver­lag)