Bewusstsein schafft Lebendigkeit

Veröffentlicht im TAU-Magazin, Heft 11/2017 (Download als PDF)

Ist Bewusst­sein etwas, das wir eigen­ständig erzeu­gen? Lässt sich Bewusst­sein kün­stlich repro­duzieren? Kön­nen wir Bewusst­sein auf Knopf­druck starten und anhal­ten? Oder ist uns Bewusst­sein a pri­ori gegeben, ob wir wollen oder nicht? Um auf diese Fra­gen einzuge­hen, möchte ich ein per­sön­lich­es Erleben zum Aus­gangspunkt nehmen und damit gle­ichzeit­ig ein Phänomen beleucht­en, das in der philosophis­chen und entwick­lungs-psy­chol­o­gis­chen Lit­er­atur als „Stufen oder Ebe­nen des Bewusst­seins“ beze­ich­net wird.

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Zwei Welten

Vieles von dem was wir heute tagtäglich erleben oder medi­al vorgekaut bekom­men, scheint nur möglich weil wesentliche Anteile unser­er Per­sön­lichkeit aus­geklam­mert oder unen­twick­elt sind. Die Ohn­macht die dabei von vie­len Men­schen emp­fun­den wird, resul­tiert zumeist aus der Alter­na­tivlosigkeit gegenüber einem prof­i­to­ri­en­tiertem Kap­i­tal­is­mus, der vorgibt die einzige Über­lebens­ma­trix zu sein.

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Konstrukte

Unsere Real­ität beste­ht weit­ge­hend aus Kon­struk­ten also im Grunde kün­stlichen Vere­in­barun­gen, die uns Ori­en­tierung und Halt bieten. Daran ist per se nichts schlecht­es, nur lei­der kommt es allzu oft vor, dass die von uns geschaf­fe­nen Kon­strkute so über­mächtig wer­den, dass sie uns den Atem abschnei­den.

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