Bis du ganz am Rand der Welt zu deinem Selb­st hinüberblickst und allen Wan­del als die Gegen­wart begreif­st.”

Impres­sio­nen ein­er Griechen­land Reise (Chalkidi­ki, Berg Athos) im Jän­ner 2018.

Zwei Dinge sind mir in dieser, vom Massen-Touris­mus ver­schon­ten und somit unabge­lenk­ten Zeit beson­ders bewusst gewor­den.

Ein­er­seits, dass die Schöp­fung genial ist (unab­hängig ob sie nun von Gott, dem Selb­st, ein­er evo­lu­tionären Idee oder dem Bewusst­sein stammt) und ander­er­seits, dass es vol­lends aus­re­ichen würde, in staunen­der Hingabe, intu­itiv­er Präsenz, Dankbarkeit und wahrnehmenden Wertschätzung gegenüber diesem Wun­der, sein materiell-irdis­ches Leben zu führen. Für mich beste­ht der einzige Trugschluß darin, so zu tun, als wäre man von dem was man wahrn­immt, zB der Natur, ursäch­lich getren­nt. Erst dadurch kann jene Form der Hybris entste­hen, die men­schliche Motive in selb­st­süchtige Motive ver­wan­delt, die dann so lange wüten, bis sich alles was einst in Fülle und Frucht­barkeit vorhan­den war, in Sand und Stein ver­wan­delt.

Sobald aber die ein­fach­ste Erken­nt­nis die es geben kann, näm­lich dass die Schöp­fung und der Men­sch EINS sind, im Bewusst­sein zu keimen begin­nt, kann der Men­sch gar nicht mehr anders als sich angemessen gegenüber dieser Schöp­fung zu ver­hal­ten. Warum sollte er SICH SELBST dann noch Schaden zufü­gen? Oder anders gefragt: Wie würde Gott sich ver­hal­ten, wenn er sich in seine eigene Schöp­fung inkarniert hätte?”