Erkenntnisse und Erfahrungen rund um das Ken Wilber Loft-Event in Denver

Einem starken inneren Impuls folgend habe ich mich (entgegen aller vordergründigen Vernunft) für das Ken Wilber Loft-Event in Denver, Mitte Juni 2018, angemeldet. In der Folge schildere ich die Chronologie der Ereignisse ausgehend von der 5.000,- US$ hohen Ticket-Bestellung, über mein persönliches inneres Erleben, hin zu den gewonnen Erkenntnissen und Erfahrungen im Rahmen dieses Events.

LEAVING DENVER

Mit einem kontemplativen und einem weinenden Auge verlasse ich Denver. Aufgeladen mit vielschichtigen und kontrastreichen Eindrücken, die meinen Geist überwältigen ohne ihn zu überfordern. Warum? Ich weiß es selbst nicht und habe aufgehört danach zu fragen. Gigantische Wolkenkratzer, darunter wie aus der räumlichen Relation gefallene Menschen (selten Tiere) gefangen oder erlöst in einem dichten Netz von schriller Buntheit, tragisch-verwüsteten Existenzen, nüchterner Geschäftigkeit, automatisierter Höflichkeit an Supermarkt-Fließband-Kassen, sprechenden Bussen, blinden Katzen, digitalem und medialem Überfluss – alles nebeneinander, gleichzeitig in gewaltiger kosmischer Intensität, während eine gleißende Sonne den Schlagschatten der engen Gassen durchbricht und spiegelglatte Fassaden ihre Umgebung in abstrakte Bruchstücke zerlegen. Wer bin ich, der all das wahrnimmt, mal staunend, mal erschöpft, mal zerzaust, mal konzentriert, mal begehrlich, mal abweisend.

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Der Frieden im Aussen ist Innen

Nachdem nun auch der Flug nach Denver gebucht ist, kann ich ohne Übertreibung sagen, dass die 5.000,- US$ schwere Anmeldung zu dem Ken Wilber Loft-Event in Denver eine der schwierigsten und zugleich erkenntnisreichsten Entscheidungen in meinem bisherigen Leben war. Sie führte mich nämlich von der Erstarrung in die Erstarrung.

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