Der in der Folge verwendete Begriff von Bewusstsein scheint insofern angemessen, weil es sich um eine eindeutig als Subjekt wahrnehmende Einheit handelt und nicht etwa um undifferenzierte Energieströme oder von uns abgespaltene Instanzen (wie etwa ein externer Gott).

Diese Einheit nimmt Form und Leere gleichermaßen wahr, ist somit in beiden Zuständen präsent (wenn auch in unterschiedlichen Graden) und durchdringt beide Zustände gleichermaßen – weshalb auch von non-dual gesprochen wird. Dauerhaft existiert diese Bewusstseins-Einheit sowohl in der Form und Materie als auch in der Leere und Formlosigkeit, mit dem einzigen Unterschied, dass sie innerhalb der materiellen Form ihre Erscheinung fortwährend ändert und in der Formlosigkeit letztendlich unverändert bleibt.

Unsterblichkeit ist somit nicht das Fortbestehen gewisser materieller Formzustände sondern der Übergang von einem Zustand der Veränderlichkeit in jenen der Unveränderlichkeit.

Diese Pendelbewgung mit all ihren Übergangsphasen (Wach – Traum – Kausal – Non-Dual) ist das, was uns seit unermesslicher Zeit im Kosmos umhertreibt und das Spiel zwischen Form und Leere, Gut und Böse, Leben und Tod in Gang hält ohne auf ein nahenedes Ende hinzudeuten. Dass wir nur in der Form sterblich, und in der Formlosigkeit unsterblich, dabei aber alle durch ein- und dasselbe Bewusstsein verbunden sind, ist für mich die Essenz einer Erfahrung, der ich nun lebendige Form einhauchen möchte. Denn in der Formlosigkeit wußte ich davon – hier allerdings begann für mich alles mit dem großen Vergessen – ich finde es ist Zeit sich zu erinnern.